Lernen in der Region: Projekttage der Realschule Diepholz verbinden Natur und Zukunft
Mit abwechslungsreichen Projekttagen verabschiedete sich die Realschule Diepholz am 30. Juni und 1. Juli in die Sommerferien. Im Mittelpunkt standen dabei Natur, Umwelt und Berufsorientierung. Als zertifizierte Naturpark- und Umweltschule bot die Schule ihren Schülerinnen und Schülern zahlreiche Möglichkeiten, die heimische Region aus neuen Perspektiven kennenzulernen und gleichzeitig wichtige Erfahrungen für ihre persönliche Zukunft zu sammeln. Unterstützt wurden die Projekttage von der Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz.
„Unsere Projekttage leben davon, dass Lernen nicht nur im Klassenraum stattfindet“, erläutert Organisatorin Agnes Henke. „Die Begegnung mit außerschulischen Lernorten ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, ökologische Zusammenhänge unmittelbar zu erleben und ihre Heimat besser kennenzulernen.“ Neben Exkursionen arbeiteten die Klassen auch an verschiedenen Projekten in der Schule und setzten sich praxisnah mit Themen des Umwelt- und Naturschutzes auseinander.
Jeder Jahrgang widmete sich dabei einem eigenen Schwerpunkt. Die fünften Klassen beschäftigten sich mit Müllvermeidung, Mülltrennung und Upcycling. Im Umwelt- und Erlebniszentrum Barnstorf erforschten sie außerdem beim Keschern die Tier- und Pflanzenwelt heimischer Gewässer.
Für den sechsten Jahrgang ging es in das Waldpädagogikzentrum Schwaförden. Dort erfuhren die Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise, welche Funktionen der Wald erfüllt und warum sein Schutz von großer Bedeutung ist.
Die siebten Klassen arbeiteten im Regionalen Umweltbildungszentrum am Dümmer-Museum. Mithilfe von Mikroskopen untersuchten sie Wasserproben und gewannen spannende Einblicke in das empfindliche Ökosystem des Dümmers.
Einblicke in die moderne Landwirtschaft erhielten die Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs. Sie besuchten die landwirtschaftlichen Betriebe Wiechering-Sudmann in St. Hülfe und Wolfgang Johanning in Rehden sowie im Rahmen des Netzwerks Hof Ackerdemie des Landvolks Diepholz die Höfe Stratmann in Drebber und Langhorst im Diepholzer Bruch. Dort erfuhren sie aus erster Hand, wie moderne Landwirtschaft funktioniert, welche Herausforderungen die Betriebe bewältigen und welche Bedeutung die regionale Lebensmittelproduktion für Mensch und Umwelt hat.
Im Jahrgang neun fanden zwei Projekttage zum Thema Berufsorientierung statt. An einem Tag stellten neun Unternehmen aus der Region ihre Betriebe sowie ihre Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten vor und gaben den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Berufswelt. Am zweiten Tag arbeiteten die Schülerinnen und Schüler selbstständig an einem Teamauftrag im Rahmen einer Potenzialanalyse. Dabei setzten sie sich mit ihren individuellen Stärken auseinander und reflektierten ihre Fähigkeiten im Hinblick auf ihre berufliche Zukunft.
Schulleiter Matthias Bahr zog ein positives Fazit: „Die Projekttage haben erneut gezeigt, wie wertvoll praktisches Lernen außerhalb des Unterrichts sein kann. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten vielfältige Erfahrungen sammeln und gleichzeitig wichtige Kompetenzen für Umweltbewusstsein und Berufsleben entwickeln.“
Sein Dank galt allen Lehrkräften, den beteiligten Institutionen und Betrieben sowie den zahlreichen Kooperationspartnern, die durch ihr Engagement zum erfolgreichen Gelingen der Projekttage beigetragen haben.










































