Moor hautnah erleben – Die 6. Klassen unterwegs im Neustädter Moor
Was passiert eigentlich in einem Moor und warum sind diese besonderen Landschaften für Mensch, Klima und Natur so wichtig? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen bei ihrem Besuch der Moorwelten in Wagenfeld-Ströhen.
Zu Beginn ihres Ausflugs erhielten die Klassen im Europäischen Fachzentrum für Moor und Klima (EFMK) einen anschaulichen Einblick in die Entstehung und Entwicklung von Mooren. Ein Film führte in das Thema ein. Die ungewöhnlich gruselige Erzählerstimme sorgte dabei nicht nur für Aufmerksamkeit, sondern machte den Einstieg für die Schülerinnen und Schüler zu einem besonderen Erlebnis.
Anschließend ging es mit Audioguides durch die Ausstellung. An verschiedenen Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen erweitern und bei interaktiven Quizaufgaben ihr neu erworbenes Wissen direkt anwenden. Dabei wurde deutlich, welche wichtige Bedeutung Moore für den Natur- und Klimaschutz haben.
Danach wartete ein besonderes Erlebnis: Mit der Moorbahn „Emma“ ging es hinein ins Neustädter Moor. Inmitten der typischen Moorlandschaft konnten die Schülerinnen und Schüler viele Inhalte aus der Ausstellung wiederentdecken und vertiefen. Dabei lernten sie unter anderem mehr über das Torfmoos und darüber, wie Moore große Mengen Kohlenstoff speichern können.
Der Ausflug verband somit theoretisches Wissen mit unmittelbaren Erfahrungen in der Natur. Gerade diese Verbindung macht außerschulische Lernorte zu einer wertvollen Ergänzung des Unterrichts und ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, die Besonderheiten und die Schutzwürdigkeit der heimischen Moore selbst zu erleben.
Die Realschule Diepholz möchte ihren Schülerinnen und Schülern regelmäßig die Möglichkeit geben, Natur vor Ort zu entdecken und ein Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt zu entwickeln. Unterstützt werden diese besonderen Lernerfahrungen durch die Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz. Dafür bedanken wir uns herzlich.
Der Besuch im Moor hat einmal mehr gezeigt: Wer seine Umwelt kennt und versteht, entwickelt auch ein Bewusstsein dafür, warum es sich lohnt, sie zu schützen.








