„WIR sind stark“ in der Realschule Diepholz
Die Realschule Diepholz hat in den siebten Klassen ein Projekt für Zivilcourage und Gewaltprävention in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Diepholz durchgeführt.
Moderiert wurde das Anti-Gewalt Training von dem Präventionsbeauftragten der Polizei Diepholz Klaus Fritzensmeier sowie der Lehrerin der Realschule Anika Flöte. Gemäß dem Motto „Wir sind stark“ wurde an jeweils zwei Tagen mit den Klassen trainiert und diskutiert. In Rollenspielen konnten sich die Schüler sowohl als Opfer als auch als Helfer in Konfliktsituationen aus ihrem täglichen Umfeld versetzen und dadurch Verhaltensregeln für Zivilcourage und Gewaltprävention erlernen. Neben der Inszenierung eines Raubüberfalles oder Verhaltensweisen auf dunklen Gehwegen ergaben sich aber auch ausreichend Gelegenheiten, sich über den Begriff der Gewalt Gedanken zu machen. Es wurde allen deutlich, dass Gewalt nicht nur körperlich ausgeübt wird, sondern auch Worte verletzen können. Die Schüler erkannten, dass die Hemmschwelle zur Gewalt sehr individuell ist. Ziel war es daher auch durch Übungen den Mut zum „Nein-sagen“ zu fördern, wenn man sich bedrängt fühlt.
Die Schüler waren mit viel Einsatz und Ehrgeiz bei dem Projekt dabei. Neben den wichtigen Erkenntnissen aus dem Training half das Projekt die Klassengemeinschaft zu stärken und Vorurteile abzubauen.
In einer Übung zum Abbau von Berührungsängsten schafft es die Klasse 7b sich auf wenige Stühle zu zwängen.








